Spotify meistern: Wie du deine Musik in Spotify-Playlisten unterkriegst [Teil 2]

Hier ein paar Tipps, damit deine Musik in Spotify-Playlisten landet.

Vermutlich erzählen wir dir damit nichts Neues, aber Streaming-Playlisten sind die Radioeinsätze des Jahres 2019. Je mehr du in Playlisten aufgenommen wirst, desto mehr Streams wirst du verbuchen können und desto stärker werden deine Fanbase und deine Umsätze wachsen! Und mit Playlisten meinen wir nicht nur die, die vom Spotify-Team redaktionell erstellt werden, sondern auch die von anderen Kuratoren wie Medien, anderen Künstlern, Labels und andern Influencern. Hier ein paar Tipps, wie deine Musik in Spotify-Playlisten landet:

1. Erstelle deine eigene Playlist und kommuniziere sie

Zuerst, wenn du einmal dein offizielles Künstlerprofil hast (siehe dazu unseren vorherigen Artikel „6 Schritte, um das meiste aus deinem Spotify-Künstlerprofil herauszuholen“) und die Inhalte auf deiner Seite selbst bestimmen kannst, kannst du eine Playlist mit deinen musikalischen Einflüssen gestalten. Du kannst einen Namen und ein Titelbild für deine Playlist auswählen und eine Beschreibung erstellen, in welche du Links zu deiner Website, deinem Album, deinen Social-Network-Profilen etc. einbauen kannst.

Tipp: Wenn deine Playlist einmal erstellt ist, update sie regelmäßig (der Zweck des Folgens ist schließlich, Benachrichtigungen über neu hinzugefügte Titel zu erhalten), teile sie über deine Social Network-Kanäle (Twitter, Facebook, Newsletter …) – und warum nicht deine Fans mit einbeziehen und sie fragen, was sie gerne auf deiner Playlist sehen würden?

2. Nutze deine Statistiken

Nachdem du dein Spotify-Künstlerprofil beantragt hast, erhältst du Einblick in deine Statistiken. Lass die Zahlen sprechen und wähle die Tracks für Playlisten aus, die am erfolgreichsten sind. Lass auch die Länderstatistiken nicht außer Acht! Vielleicht halten sie ja die eine oder andere Überraschung bereit, etwa, wenn du eine große Anhängerschaft in Peru findest!

3. Nutze deine PR-Kampagne

Wenn du die Dienste eines PR-Agenten nutzt, bitte ihn doch, deine Tracks diversen Musikplaylisten anzubieten. Sie haben die Kontakte bereits, und wenn ein Magazin, ein Blog oder ein Radio bereits ein positives Albumreview gepostet haben, warum sollten sie dann nicht auch deine Musik auf ihren Streamingprofilen posten? Du kannst sogar ihnen anbieten, für sie eine spezielle Playlist zu erstellen, die sie dann posten können, sodass sie exklusiven Content für ihre Nutzer anbieten können. Falls du nicht mit einem PR-Dienstleister zusammenarbeitest, wollen wir dir unseren Artikel „Crashkurs PR: Wie du dein eigener Pressesprecher wirst“ sehr ans Herz legen.

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4. Vergrößere deine Liste von Kuratoren und pitche ihnen deine Musik

Du solltest nicht nur Medienoutlets auf dem Schirm haben, sondern auch Künstler, Label, Unternehmen und Influencer in einer Liste führen, die sich in musikalisch ähnlichen Gefilden bewegen. Oftmals findest du ihre Kontaktdaten in ihren sozialen Netzwerk-Account oder den Beschreibungstexten der Playlists. Also, trau dich ruhig, sie zu kontaktieren. Stell ihnen deine Musik in ein paar Sätzen vor, nenne ihnen dein Genre oder gar “Klingt ähnlich wie ….”-Referenzen und die Stimmung, zu der sie passt (Party, Arbeit, Laufen, Meditation, Ruhe, Unterwegssein etc …). Du kannst dem Kurator sogar etwas Zeit sparen, indem du ihm sagst, zu welcher seiner Playlisten das von dir gepitchte Stück am besten passt. Denk daran: je treffender du den Kuratoren deine Musik vorstellst, desto mehr steigen deine Chancen, in ihrer Playlist zu landen.

5. Versuch dein Glück bei Majors und der Spotify-Redaktion

Wenn du einmal in den Playlisten von Medien und Kuratoren auftauchst, kannst du dich auf die großen Fische stürzen. Alle großen Major Labels haben ihre Spotify-Profile erstellt, um Traffic und Streams ihrer Songs zu generieren, doch die nehmen auch Independent-Künstler mit auf. Namentlich sind das: Warner Topsify, Universal Music Digster und Sony Filter.

Schreck nicht davor zurück, sie zu kontaktieren und schick eine Liste der Playlists mit, auf denen du bereits vertreten bist. Oder sie finden dich von allein – schließlich ist es ja ihre Aufgabe, die nächste musikalische Sensation und die neuesten Trends aufzuspüren. Gleiches gilt für Spotifys eigene Redakteure, die einen Algorithmus über viele Playlisten laufen haben und auf deine Musik aufmerksam werden, wenn du ein professionelles Profil unterhältst und bereits von anderen Kuratoren unterstützt wird. Spotify hat soeben die Einführung einer neuen Funktion angekündigt, die es Künstlern und Labels ermöglicht, ihre unveröffentlichte Musik einfacher an Playlisten und direkt an das Redaktionsteam von Spotify weiterzuleiten.

6. Behalte deine Playlisten im Auge

Um Playlisten mit deiner Musik im Auge zu behalten, kannst du sie regelmäßig checken – vielleicht stößt du dabei auf tolle neue, die du hinzufügen kannst. Zeitsparend ist die tolle Plattform von Soundchart, die dir einen Alert schickt, sobald deine Musik einer Playlist hinzugefügt wurde.