Alles was du als Musiker über Instagram wissen musst

Instagram für Musiker: hier bekommst du alle Tipps und Tricks, um Instagram als Musiker bestmöglich für dich zu nutzen.

In dieser schnelllebigen Welt hat sich Instagram als effizientes und unverzichtbares Mittel zur Promotion deiner Musik und Erweiterung deiner Fanbase etabliert. Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst und wie du dich auf dieser Plattform bewegst: Keine Sorge, hier kommen alle Tipps und Tricks, die du kennen musst, um als Musiker Instagram bestmöglich für dich zu nutzen.

ZIELE SETZEN

Das ist nicht nur wichtig für deinen Erfolg bei Instagram, sondern für deine gesamte Karriere an sich! Deine eigenen Ziele und den Kurs festzulegen, wird dir helfen, die ganze Zeit motiviert und fokussiert zu bleiben.

Dein übergeordnetes Ziel lautet, deine Musik zu promoten, indem du das Interesse der Nutzer weckst. Um dich von all den anderen in der großen Masse abzuheben und gehört zu werden, musst du an deinem persönlichen Branding arbeiten – du präsentierst dich und deine Musik als Gesamtpaket.

Mit diesen Worten wollen wir auch gleich loslegen – frischauf ans Werk!

PROFIL ANLEGEN

Stelle deinen Instagram-Account auf „Business“ um – das ermöglicht dir den Zugriff auf eine Menge hilfreicher Features:

  • Unter „Insight erhältst du aufschlussreiche Daten über deine Followerschaft
  • Du kannst Links und einen Kontakt-Button hinzufügen
  • Du kannst Anzeigen einrichten und Posts bewerben

Tipp: Achte darauf, dass du auf allen Plattformen denselben Namen verwendest, so gestaltet sich die Suche nach dir einfacher und genauer.

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LIEBE AUF DEN ERSTEN BLICK – MACH DEIN PROFIL SCHICK

Finde deine eigene Handschrift. Dein Profil sollte auf den ersten Blick einen Eindruck deiner Persönlichkeit und deiner Musik geben. Entscheide dich für eine Tonalität, für eine Stimmung, die du vermitteln willst, und halte konsequent daran fest. Denk daran: Wenn du das erste Mal auf ein Profil kommst, siehst du den gesamten Feed in der Übersicht. Wenn dieser eine stringente Ästhetik aufweist, sieht das einfach besser aus. Und ein gut aussehendes Profil ist eines, mit dem man sich als Zuschauer gerne auseinandersetzt.

Zum Profilbild: Dieses Bild wird in der Regel ziemlich klein angezeigt, also solltest du hier auf ein markantes Portrait in starken Farben setzen. Übrigens: Es wird empfohlen, das gleiche Profilbild auch für Facebook und Twitter zu verwenden, aus Gründen der Konsistenz.

Bio: Wer bist du, was machst du. Du brauchst an dieser Stelle nicht deine ganze Lebensgeschichte aufdröseln, halte deine Beschreibung schlicht und komm auf den Punkt. Beispiel: “Berlin-based beatmaker and MC music emoji”. Tipp: An dieser Stelle kannst du auf dein neuestes Musikvideo oder deine aktuelle Veröffentlichung verweisen.

Links: Füge einen Link zu deiner Website, Bandcamp- und Soundcloud-Seite hinzu.

Highlights: Wähle deine liebsten und wichtigsten Storys aus und stelle sie als selbstgewählte Highlights deinem Feed voran. Du kannst sie gruppieren, was eine Funktion ist, die du nutzen solltest. Versammle all deine Storys von Live-Gigs, deine Proben und dein Merchandise in separaten Highlights.

JETZT ZUM CONTENT – WAS POSTEN?

Das Ziel ist, deine Geschichte bildlich zu erzählen. Sei kreativ, aber behalte im Auge, dass jeder deiner Posts auf seine Weise seine Berechtigung haben sollte. Dokumentiere dein Leben als Musiker, indem du Bilder von Liveshows postest, von deiner Ausrüstung, Kinderfotos von dir (Leute lieben das), dein Bühnenoutfit. Schau dich zur Inspiration mal bei den Künstlern um, die du selbst gut findest, hier findest du sicher Ideen.

Gut aussehen auf der Bühne

Tipps: Videos bei Instagram haben eine maximal zugelassene Länge von 60 Sekunden, aber hey, das ist genau die richtige Dauer, um deine Fans heiß zu machen und sie dazu zu bringen, den Videolink anzuklicken, der auch da oben in deiner Bio steht.

CAPTIONS NICHT VERGESSEN

Die sind wichtiger als du möglicherweise denkst! Von der Bild-/Videobeschreibung wird im Feed nur der erste Satz angezeigt. Gestalte ihn so, dass er neugierig macht und den Nutzer verleitet, auf „Mehr anzeigen“ zu tippen. Die Beschreibung sollte das Bild stützen und Zusatzinformationen geben: Was ist die Geschichte? Warum teilst du das? Vergiss nicht, den Fotografen zu nennen und zu erklären, wer auf dem Bild zu sehen ist, indem du die Personen taggst. Mit Geotagging kannst du auch hinzufügen, wo der Post entstanden ist. Beides sind Maßnahmen, die deine Reichweite erweitern, da dein Post so auch anderswo auf der Plattform sichtbar sein wird.

Tipp: Call-to-action! Stelle eine Frage am Ende deiner Beschreibung, das ermuntert deine Besucher zur Interaktion. Und mehr Reaktionen bedeuten mehr Reichweite.

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HASHTAGS – WELCHE? WO? WARUM?

Ebenfalls ein super Mittel, auf organischem Wege deine Reichweite zu steigern. Auch wenn du sie nicht magst, solltest du wissen, dass ein Post mit Hashtags als einer ohne. Gehe strategisch vor. Nutze nicht einfach die beliebtesten Hashtags wie #love oder #happy, denn die verwenden alle, und dein Post wird in der großen Masse einfach untergehen. Wähle stattdessen lieber Top-Instagram-Hashtags, hinter denen sich eine aktive Community versammelt, die zu deiner Zielgruppe passt. Dafür könntest du etwa bei deinen Lieblingskünstlern nachsehen, welche Hashtags die so verwenden. Übrigens: Die Hashtags ans Ende einer Beschreibung in einem Posting zu hängen, wird nicht empfohlen, da das einfach nicht gut aussieht. Der Trick ist, sie zu „verstecken“ im ersten Kommentar, den du postest.

Tipp: Startet einen eigenen Hashtag für eure Band und bittet eure Fans, bei euren Konzerten diesen zu benutzen. In den Statistiken kannst du dann nachvollziehen, wie oft euer Post dank der Hashtags gesehen wurde.

STORYS

Storys sind super, um schnellen Content zu generieren und aktiv zu bleiben. Du kannst Fotos von hinter der Bühne und Videos eures/deines Alltags posten, Eindrücke von einer Probe oder von dem süßen Hund, den ihr auf dem Weg dorthin gesehen habt. Interaktive Sticker wie „Poll“, dem „Emoji Slider“ oder „Questions“ sind super einfache Anregungen zur Interaktion. Füge sie zu deiner Story hinzu und freu dich über direktes Feedback von deinen Followern.

Tipp: Jetzt kannst du einen Song direkt von Spotify aus in einer Instagram-Story teilen – der Umweg über den Screenshot hat sicher erledigt! UND: Du kannst deinen Videos Musik hinzufügen, indem du auf den Musik-Sticker klickst und den Katalog durchstöberst.

Hier ein tolles Video mit sehr guten Tipps und Hacks, die dich zum Meister der Instagram-Story werden lassen:

LIVE UND IGTV

Instagram live ist ein weiteres Tool, das du auf dem Schirm haben solltest. Zögere nicht, live auf Sendung zu gehen und deiner Followerschaft zum Genuss einer intimen Session aus deinem Proberaum oder Homestudio zu verhelfen.

Das ganz frisch vorgestellte IGTV ist ein neues Feature, das in direkte Konkurrenz mit YouTube tritt. Du kannst dort lange Videos im horizontalen Format zeigen – dein Musikvideo zum Beispiel!

WIE OFT SOLLTE ICH POSTEN?

Bleib am Ball und veröffentliche regelmäßig neue Inhalte. Es wird geraten, mindestens eine Story am Tag zu posten und einen Post pro Woche, das bleibt im Endeffekt jedoch dir überlassen. So lange du einigermaßen regelmäßig dabei bleibst und nicht für Wochen gar nichts von dir hören lässt.

Tipp: Du kannst immer Inhalte vorbereiten und sie rausschicken, wenn die Zeit günstig ist.

WANN IST DIE BESTE ZEIT?

Analysiere deine Statistiken! Das ist ein fantastisches Mittel, um deine Zielgruppe kennenzulernen. Nutze diesen Erkenntnisgewinn strategisch: Informiere dich, an welchen Tagen und zu welcher Zeit deine Follower am meisten auf der Plattform aktiv sind. Das zeigt dir, wann es am besten ist, deinen nächsten Post zu veröffentlichen oder deine nächste Neuerscheinung anzukündigen, ohne dass deine Fans das verpassen.

Tipp: Du kannst dort auch sehen, welche Storys und Posts am besten funktioniert haben.

LAST BUT NOT LEAST

nteragiere mit deiner Community! Jetzt, wo du dein Profil am Laufen hast, tritt mit deinem Publikum in den Kontakt. Antworte auf Kommentare und Messages, stelle Fragen in deinen Storys und poste Inhalte. Und sei aktiv auf der Plattform! Folge anderen Künstlern, kommentiere ihre Posts und like sie – zeig dein Interesse. Sei aktiv, aber verbreite keinen Spam! Vermeide Kommentare wie „Checkt mal meine Musik aus!“ Teile, was deine Leidenschaft ist, gehe strategisch und planvoll vor – dann läuft es sicher!

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Hilfreiche Apps:

  • VSCO: App, um Fotos zu bearbeiten
  • Repost For instagram: Teile die Posts von anderen auf deinem Profil
  • CutStory: Hiermit teilst du längere Videos in Story-gerechte Häppchen
  • PhotoSplit: Zerlege ein Foto in einem Raster – das macht sich toll in der Feed-Übersicht
  • Wizibel: Visualisiert Musik